Das bereits ausgeschiedene Chur wehrte sich tapfer
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GCK Lions – EHC Chur | ||
Das bereits ausgeschiedene Chur wehrte sich tapfer, hatte etwa gleich viele Torchancen wie die GCK Lions, verlor aber in Küsnacht mit 1:5. Damit sind die GCK Lions der Play-off-Qualifikation einen grossen Schritt näher gekommen. Sie benötigen jetzt noch einen Punkt aus den verbleibenden vier Spielen.
Ein Chancenverhältnis von 10:10 und ein Schussverhältnis von 29:27 zeigt auf, wie ausgeglichen die Partie eigentlich war. Doch die Zürcher waren weit effizienter und trafen fünf Mal gegen den 20-jährigen Torhüter Florian Kindschi, der nun für den Rest der Saison das Churer Tor hüten wird. Stammtorhüter Ivan Mantegazzi wechselt nämlich nach Visp und dabei lange nicht der einzige Spieler, der Chur verlassen wird. Der Kanadier Brulé (wechselt zu Lausanne) fehlte bereits. Reto Müller (Lakers), Rolf Portmann (Langenthal) und Danny Masa (Visp) werden Chur ebenfalls verlassen, wahrscheinlich auch Patrick Krüger.
Nach dem 0:6 im letzten Spiel gegen Ajoie gelang den Bündnern wenigstens in der 51. Minute der wohl verdiente Ehrentreffer durch Rolf Portmann, wobei dieses Tor überhaupt nicht zwingend war und dem jungen Torhüter Lukas Flüeler den ersten Shutout verdarb. Niemand brachte die Scheibe weg und Portmann erbte. Zuvor hatten die GCK Lions durch zwei Tore von Pascal Tiegermann (bis zur 8. Minute), Dustin Johner (in Unterzahl), Hans Pienitz (mit Weitschuss von der blauen Linie) und den erst 17-jährigen Sven Ryer (sein erstes NLB-Tor) komfortabel mit 5:0 geführt.
Für Chur bleiben in den letzten Spielen kaum mehr drei ganze Blöcke übrig, während die GCK Lions mit vollen vier Blöcken agieren können und den fehlenden Punkt bestimmt noch holen werden. Man darf bereits gespannt sein, wer es wagen wird, die GCK Lions als Play-off-Gegner zu wählen. (hpr)
Telegramm: GCK Lions – EHC Chur 5:1 (2:0, 2:0, 1:1)
KEK, Küsnacht. – 244 Zuschauer. – SR: Baumgartner; Lombardi/Longhi. – Tore: 5. Tiegermann (Gruber, Badertscher) 1:0. 8. Tiegermann (Gruber, Badertscher) 2:0. 27. Johner (Schommer – Ausschluss Ryser!) 3:0. 32. Pienitz (Wichser, Kienzle) 4:0. 46. Ryser (Geiger, Wolf) 5:0. 51. Portmann (Reto Müller, Krüger) 5:1. – Strafen: GCK 6–mal 2 Minuten, Chur 5–mal 2 Minuten.
GCK Lions: Flüeler; Geering, Schefer; Pienitz, Holzer; Cadonau, Leeger; Tiziano Genoni, Schopp; Schommer, Johner, Fadri Lemm; Tiegermann, Badertscher, Gruber; Martin Wichser, Ulmann, Kienzle; Ryser, Geiger, Wolf.
Chur: Kindschi; Dominic Müller, Haueter; Rigamonti, Schumacher; Bigliel, Profico; Krüger, Portmann, Reto Müller; Masa, Bucher, Frunz; Jörg, Ziegler, Rietberger; Bruderer, Landolt.
Bemerkungen: GCK Lions ohne Sidler, Gaetano Genoni, Wollgast, Schelling (alle verletzt). Comeback von Martin Wichser. Chur ohne Brulé (zu Lausanne). Erstes NLB-Tor von Sven Ryser (17). - Beste Spieler: Pascal Tiegermann und Rolf Portmann.

























