Reifeprüfung: vom 0:2 zum 4:2
Gegen Basel mussten die GCK Lions einen 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel aufholen, was ihnen dank konzentriertem Teamwork im Mittelabschnitt gelang. Leader im Team war der Finne Timo Koskela, der sich seit mehreren Spielen immer mehr zu einem Leader entwickelt. Am Schluss hiess es 4:2.
Drei Skorerpunkte für Timo Koskela: Das 1:2 schoss er 55 Sekunden nach der ersten Pause selbst und zum Ausgleich spielte er die Scheibe zu Micheli, der herrlich den freistehenden Tim Ulmann vor dem Tor bediente. Typisch war am Schluss der vierte Treffer ins leere Tor. Koskela hätte selbst schiessen können, schob die Scheibe aber an der blauen Linie zu Captain Claudio Micheli und buchte somit immerhin einen Assistpunkt, der ebenfalls 100 Franken von Postfinance einbrachte.
Insgesamt war es ein Spiel auf gutem Niveau. Basel spielte wie die GCK Lions eine feine Klinge, kombinierte exakt und überzeugte technisch. Dass aber die Zürcher nach den überraschenden Gegentreffern, die keineswegs zwingend waren, unbeirrt konzentriert weiterspielten und den gewohnten Teamgeist der letzten erfolgreichen Spielen an den Tag legte, war ein Beweis für ihre erlangte Reife. Trainer Matti Alatalo versteht es, die Mannschaft stets auf jeden Gegner richtig einzustellen und die einzelnen jungen Spieler auch mental zu fördern. So kam jetzt bereits der achte Sieg in Serie zustande. Junioren-Nationaltorhüter Tim Wolf wurde nach 115:41 Minuten erstmals wieder bezwungen, zeigte aber wiederum eine tadellose Leistung. Morgen Sonntag treffen die GCK Lions in Sierre bei einem weiteren Team an, das hinter ihnen klassiert ist. (hpr)
Telegramm:
GCK Lions – EHC Basel Sharks 4:2 (0:2, 3:0, 1:0)
Eishalle KEK. - 280 Zuschauer. – SR: Clément; Huggenberger/Rohrer. – Tore: 11. Weisshopf (Gartmann, Mäder) 0:1. 18. Roy (Wright, Heinis) 0:2. 21. (20:55) Koskela (Signoretti, Eigenmann) 1:2. 36. Ulmann (Micheli, Koskela – Ausschlüsse Altorfer; Roy, Voegele) 2:2. 37. Widmer (Beeler, Cavegn) 3:2. 60. (59:46) Micheli (Koskela) 4:2. – Strafen: GCK 5-mal 2 Minuten, Basel 6-mal 2 Minuten.
GCK Lions: Wolf; Baltisberger, Signoretti; Eigenmann, El Assaoui; Cavegn, Marco Zangger; Sandro Zangger, Ulmann, Koskela; Altorfer, Ness, Micheli; Bührer, Ryser, Schmutz; Widmer, Faic, Beeler.
Bemerkungen: GCK Lions ohne May und Hüsler (beide ZSC Lions). Erstes NLB-Spiel von Junior Andrea Bührer (1992). Timeouts: 55:30 GCK, 58:58 Basel, dann bis 59:46 ohne Torhüter. - Beste Spieler: Timo Koskela und Jamie Wright.























