Beim 1:5 in Lausanne überfordert
Der klare Leader Lausanne liess keine Zweifel offen, wer der Favorit für die Playoffs in der National League B sein wird. Die GCK Lions waren völlig überfordert und verloren klar mit 1:5. Den Ehrentreffer erzielte Steven Widmer zum 1:2.
Schon nach gut zweieinhalb Minuten ging Lausanne durch Jérémie Kamerzin in Führung und gab diese in der Folge nie mehr ab. Das 2:0 fiel im Powerplay, wieder durch den 23-jährigen Verteidiger. Aber noch vor der ersten Pause gelang Steven Widmer der Anschlusstreffer.
Im zweiten Spielabschnitt hatten die GCK Lions mehrere Chancen zum Ausgleich, agierten aber zu zaghaft. Vielmehr mussten sie nach eine Tändelei im eigenen Drittel fünf Sekunden vor der zweiten Pause das vorentscheidende 3:1 hinnehmen, wieder durch Kamerzin.
Die beiden restlichen Treffer für die Waadtländer fielen im Schlussabschnitt innert 65 Sekunden und liessen das Endergebnis brutal aussehen. Neidlos mussten die GCK Lions zur Kenntnis nehmen, dass sie gegen ein derart starkes Lausanne überfordert waren und sich in den Playoff-Spielen wieder gewaltig steigern müssen. Dass am Schluss Torhüter Tim Wolf trotz fünf Gegentreffern noch als bester Spieler ausgezeichnet wurde, zeigt, dass der Sieg leicht hätte noch höher ausfallen können. Für Lausanne war dies der 13. Sieg in den letzten 14 Spielen. Nur gegen Thurgau setzte es eine 0:5-Forfait-Niederlage ab, weil ein gesperrter Spieler eingesetzt wurde
Am kommenden Freitag wird die Aufgabe für die GCK Lions nicht viel einfachen, denn sie treffen ebenfalls auswärts auf den Tabellenzweiten Langenthal. (hpr).
Telegramm:
HC Lausanne – GCK Lions 5:1 (2:1, 1:0, 2:0)
Malley. - 3829 Zuschauer. – SR: Mollard; Micheli/Niquille. – Tore: 3. Kamerzin (Helfenstein, Conz) 1:0. 16. Kamerzin (Setzinger, Genoway – Ausschluss Phil Baltisberger) 2:0. 19. Widmer (Beeler, Faic) 2:1. 40. (39:55) Kamerzin (Setzinger, Genoway) 3:1. 45. (44:27) Ulmer (Leeger, Sigrist) 4:1. 46. (45:32) Simon Fischer (Genoway, Stalder) 5:1. - Strafen: Lausanne 6–mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Kamerzin), GCK 6–mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Chris Baltisberger).
GCK Lions: Wolf; Signoretti, Eigenmann; El Assaoui, Cavegn; May, Phil Baltisberger; Marc Zangger; Hüsler, Ulmann, Koskela; Sandro Zangger, Ness, Micheli; Schmutz, Ulmann, Altorfer; Beeler, Faic, Widmer.
Bemerkungen: GCK Lions ohne Ryser (verletzt) und Schwarz (Dübendorf). – Beste Spieler: Jérémie Kamerzin und Tim Wolf.























