
Sandro Zangger erzielte das 1:0. Sein Junioren-Sturm mit Reto Schmutz und Sven Senteler behielten diese positive Bilanz. Insgesamt wurden aber zu Beginn zu viele Chancen ausgelassen, um eine Vorentscheidung zu erreichen. Schliesslich setzte sich Lausanne mit 5:1 durch und führt in der Serie mit 3:0.
Am Anfang wieder Chancen verpasst
Vor über 5000 Zuschauern mussten sich die GCK Lions dem HC Lausanne auch im dritten Playoff-Spiel beugen. Sie spielten zwei Drittel lang hervorragend, gingen bei Spielhälfte gar in Führung, verloren dann aber noch klar mit 5:1. Statt 3:0 für die Zürcher stand es nach verpassten Chancen nach zwei Dritteln ärgerlich 2:1 für Lausanne.
Die grössten Chancen für die Zürcher vergaben Niki Altorfer, als er beim Stand von 0:0 das leere Tor nicht traf, und Timo Koskela, der im Powerplay in aussichtsreicher Schussposition ein Verlegenheitspässchen auf die Seite spielte, statt den Abschluss zu suchen. Im Gegenzug traf Lausanne in Unterzahl durch Oliver Setzinger vier Sekunden vor der zweiten Pause zum 2:1. Wer gegen ein starkes Lausanne solche Chancen verpasst, hat nicht zu bestellen. Auch diesmal war es nicht nur die Stärke des Gegners, sondern auch die Schwächen der GCK Lions. Einzig der Juniorensturm mit Torschütze Sandro Zangger, Sven Senteler und Reto Schmutz konnte überzeugen und stand am Schluss mit einer Plus-eins-Bilanz zu Buche. Sportchef Simon Schenk war nach dem Spiel verärgert: «Mit der Leistung der Junioren kann ich zufrieden sein. Sie haben gefightet und ihr Möglichstes gegeben. Zwei Drittel lang hat die Mannschaft hervorragend gespielt, aber auch die besten Chancen ausgelassen. Schade, dass wir nicht in Führung lagen.»
Im letzten Spielabschnitt wurden die Zürcher dann richtig vorgeführt. Immerhin erlebten sie eine tolle (NLA)-Stimmung bei 5319 Zuschauern. Morgen Sonntag findet um 16 Uhr die vierte Partie auf der KEK in Küsnacht statt. Verlieren die GCK Lions noch einmal, ist für sie die Saison beendet und Lausanne kann den Halbfinal und den weiteren Aufstiegskampf in Angriff nehmen. (hpr)
Telegramm:
HC Lausanne – GCK Lions 5:1 (0:0, 2:1, 3:0)
Malley. - 5319 Zuschauer. – SR: Reiber; Brunner/Espinoza. – Tore: 30. Sandro Zangger (Cavegn) 0:1. 32. Augsburger (Staudenmann, Antonietti) 1:1. 40. (39:56) Setzinger (Ausschlüsse El Assaoui; Leeger, Staudenmann!) 2:1. 43. Sigrist (Dostoinov, Ulmer) 3:1. 45. Kamerzin (Staudenmann, Bonnet) 4:1. 50. Setzinger (Wirz, Chavaillaz – Ausschluss Marc Zangger) 5:1. - Strafen: Lausanne 5–mal 2 Minuten, GCK 4–mal 2 Minuten, 1-mal 5 Minuten plus Spieldauer (Marc Zangger, hoher Stock).
GCK Lions: Wolf (ab 50. Meili); Signoretti, Eigenmann; El Assaoui, May; Phil Baltisberger, Cavegn; Marc Zangger; Chris Baltisberger, Ulmann, Koskela; Altorfer, Ness, Micheli; Schmutz, Senteler, Sandro Zangger; Beeler, Faic, Widmer.
Bemerkungen: GCK Lions ohne Hüsler (krank) und Schwarz (überzählig). May nach dem ersten Drittel verletzt ausgeschieden.






















